Unsere Produkte entstehen dort, wo Verfahren getestet, Anlagen betrieben und Prozesse optimiert werden.
Sie sind das Ergebnis eigener Entwicklungsarbeit: präzise, robust und praxisbewährt.
Für unsere Harzanalysen sind wir seit Jahrzehnten branchenweit bekannt. Sie sind eine unserer meist gefragtesten Services – das wundert uns nicht, da sie für unsere Kunden diverse Herausforderungen valide löst.
Zum Trouble-Shooting in Ihrer laufenden Anlage
Zur unabhängigen chemischen Messung der Charge und zum Vergleich verschiedener Harztypen
Das Harz-Datenblatt zeigt oft Werte, welche in einer Anwendung nicht wesentlich sind. Z.B. ist die Kinetik eines Harztyps nicht benannt, führt aber zu unterschiedlichen Entfernungsraten von Ionen. Noch ausschlaggebender ist die Regenerierbarkeit, die die Betriebskosten dominiert. Hier lohnt sich also ein experimenteller Harzvergleich.
Grundsätzlich erbringen Verbundschaltungen aus schwacher und starker Stufe die besten Regeneriermittelausnutzungen und Chemikalienkosten. Auf der Anionenseite ist der Verbund üblich, aber die Quaternierungsgrade (starkbasische Kapazitätsanteile) der verschiedenen „schwachbasischen“ Typen von unterschiedlichen Herstellern sind recht unterschiedlich. Das schlägt sich in den Chemikalienkosten nieder, kann aber im Harzlabor gemessen werden.
Das häufige Fehlen der schwachsauren Stufe wirkt hier leider auch viel zu oft kostenerhöhend. Ebenso werden manchmal zu hohe Vernetzungsgrade auf der starksauren Stufe eingesetzt. Auch hier schafft die Harzuntersuchung Klarheit, da wir sogar diese Vernetzungsgrade messen können.
Grundsätzlich erbringen Verbundschaltungen aus schwacher und starker Stufe die besten Regeneriermittelausnutzungen und Chemikalienkosten. Es ist auch fast immer günstiger, sowohl auf der Anionen- als auch auf der Kationenseite diese Verbundschaltung zu wählen. Im Anionenverbund sind die niedrigsten Quaternierungsgrade in der schwachbasischen Stufe grundsätzlich die wirtschaftlichsten. Das konnten wir theoretisch aber auch messtechnisch exakt nachweisen.
Wenn Sie die althergebrachte Fahrweise mit konstanten Regeneriermitteln nutzen, sollten die starksauren Harze (SACs) sowie die doppel- oder schwachbasischen (DBAs, WBAs) nach ca. 10…12 Jahren, die WACs nach >30 Jahren, aber die starkbasischen (SBAs) nach ca. 8 Jahren gewechselt werden. Sonst wird der Betrieb sehr teuer.
Wenn Sie eine variable Regeneriermittelberechnung (z.B. über ein Mi-Vision-System) einsetzen, können Sie recht entspannt die Harze viel länger einsetzen, da sie kaum noch Lebensdauer-abhängige Chemikalienverbräuche mehr haben. Das Lebensdauerende ist erreicht, wenn z.B. der Eigenwasserverbrauch der Straße zu sehr gestiegen ist.
Ja, indem die Regeneriermitteleinstellungen an die variablen Beladekapazitäten angepasst werden. Das geht am besten vollautomatisch durch z.B. ein Mi-Vision-System. Wenn der Regeneriermittelüberschuss durch eine solche verfahrenstechnische Regelung immer konstant gehalten wird, fährt die Anlage immer mit konstant optimalen Kosten und vor allem unabhängig vom Harzalter.
Sie kann und tut es auch oft, aber das kann nicht garantiert werden. Wir erleben auch die Situation, dass ein Kunde Harzmuster als vermutete Übeltäter schickt, aber die Messung der Muster zeigt, dass die Harze in Ordnung sind. Das bedeutet, dass Sie den Fehler dann doch in technischen Komponenten suchen müssen. Aber Sie bekommen immer die Argumentationssicherheit, egal, was heraus kommt.
Crosskontamination bewirkt durch Fouling von Anionenaustauschern mit organischen Polysäuren eine deutliche und steigende Waschverlängerung in der Kreislaufwäsche und zeigt dann meist auch einen Leitfähigkeitsbuckel wenige Minuten nach der Produktionsanfahrt. Weitere Gründe für Crosskontamination sind Kationensplitter in der schwachbasischen Stufe oder sogar komplette KAT-Kugeln darin.
Anionenaustauscher neigen bei stark organikhaltigem Rohwasser zur Aufnahme von organischen Anionen oder Großmolekülen. Bei beiden erfolgt dann eine adsorptive Aufnahme, die durch die Regeneration mit Lauge nur erschwert wieder regeneriert werden kann. Hier sammeln sich also Moleküle immer mehr an und führen zur Blockierung von Harzporen und -oberflächen und – im Falle von organischen Säureanionen – zur Crosskontamination.
Kationenaustauscher zeigen meist nur wenig Foulingeffekte. Anionenaustauscher sindempfindlicher, da viele organische Moleküle auch Anionen sind. Hier zeigen gelförmige SBAs sehr schnell Blockierungen, da die Oberflächen schnell belegt sind. Makroporöse SBAs sind toleranter, da die inneren Oberflächen sehr viel größer sind und der Foulingeffekt deutlich langsamer abläuft. Acrylat-basierte Anionenaustauscher sind besser regenerierbar und nehmen organische Moleküle nicht so fest auf. Sie sind also nicht so Fouling-empfindlich, erbringen aber auch nicht die gleich guten Restwerte für den TOC. Eine Zwickmühle.
Wenn in Ihrer Anlage ein Problem besteht, aber die Harze für gut gemessen und befunden worden sind, besteht z.B. die Möglichkeit, an Ihrer Anlage temporär ein Messgerät anzuschließen, welches nahezu alle messbaren Daten aufnimmt und i.d.R. sehr schnell Rückschlüsse auf das Fehlverhalten der Straße erlaubt (z.B. ein mobiles Mi-Vision-System). Ebenso besteht die Möglichkeit, ein Anlagenaudit durchzuführen, wodurch sehr oft auch Mehrfachfehler erkannt werden können oder auch Kostenoptimierungen oder allgemein technische Verbesserungen ermöglicht werden.
Das ist tatsächlich eine Rechenaufgabe, die i.d.R. gut gelöst werden kann. Viele Maßnahmen führen zu berechenbaren Einsparungen, die dann per Amortisationsrechnung bewertet werden können. Das Ziel jeder Aktivität ist also die Ermittlung von Einspareffekten oder Amortisationszeiten. Am Ende müssen Sie Betriebskosten sparen oder die Anlage sicherer oder zuverlässigerer betreiben können.
Das ist auch eine recht einfache Rechenaufgabe. Das Ergebnis hängt von einigen wenigen spezifischen Kostensätzen in Ihrem Betrieb ab. Wichtig sind hier z.B. die Rohwasser- und die Abwasserkosten. Mit Hilfe dieser Kostensätze lassen sich die verfügbaren Technologien gut vegleichen. Die Investionen unterscheiden sich nicht stark, die Betriebskosten können jedoch sehr deutlich unterschiedlich sein. Eine Überprüfung der Idee vorab lohnt sich also unbedingt.
Nicht jede Herausforderung lässt sich mit Standardlösungen beantworten.
In vielen Projekten haben wir festgestellt, dass bestimmte Komponenten, Messsysteme oder Aufbauten fehlen – oder nicht so funktionieren, wie sie es im Betrieb müssten.
Aus genau diesen Anforderungen heraus sind unsere Messtechnik-Lösungen entstanden. Sie ergänzen unsere verfahrenstechnische Arbeit dort, wo eigene Lösungen technisch sinnvoller sind als kommerziell bereits erhältliche. Unsere neuen Technologien stehen nun auch Ihnen für diese anspruchsvollen Messaufgaben in Ihren eigenen Anlagen sowohl zur Leihe als auch zum Kauf zur Verfügung.
Anlagentechnik
Mi-Vision ist ein visuelles Überwachungssystem für VE-Betriebsanlagen. Es zeigt selbst verborgene Fehler oder Schwächen auf und sehr oft spart es enorme Chemikalienkosten.
Verfahrensentwicklung
LiquiLab überwacht, misst, beprobt und protokolliert flüssigkeitstechnische Versuchsaufbauten im Laborformat.
Analytik
HighResTOC ermöglicht eine hochauflösende Erfassung des organischen Kohlenstoffgehalts in Flüssigkeiten. Wo bisherige Technik aufgrund von störenden Salzgehalten versagt, bietet es eine konkurrenzlose Auflösung.
Unsere GFK-Säulen wurden für den dauerhaften Einsatz in Ionenaustausch- und Adsorptionsprozessen entwickelt.
Sie zeichnen sich durch ihre Betriebskosten sparende Ausstattung mit Fenstern, Flanschen, Mannlöchern und ebenen Düsenböden aus. Hohe chemische Beständigkeit, mechanische Stabilität und geringes Gewicht sind selbstverständlich.
Sie erhalten eine maßgeschneiderte Auslegung natürlich inklusive.
Die Säulen sind sowohl für Pilotanwendungen als auch für den industriellen Einsatz geeignet und lassen sich projektspezifisch anpassen.
Dieter Mauer
General manager, R&D, Engineering
”Mit dem Mi-Vision-System haben wir ein viel besseres Verständnis der VE-Anlage erhalten, und die Anlage wurde in Bezug auf die Regeneration des Scavengers, den Durchsatz und den Chemikalienverbrauch optimiert, was zu einer erheblichen Kosteneinsparung geführt hat. Außerdem haben wir Erkenntnisse über den Zustand der Harze in der Anlage gewonnen, die uns bei der zukünftigen Planung des Austauschs der Harze helfen.”
Monika Nielsen
Leitende Kraftwerkschemikerin – Ørsted
”Mi-Vision ist für mich ein perfektes Tool, um immer wieder neue spannende Erkenntnisse zu unseren Schwebebettanlagen zu gewinnen. Die hochaufgelösten Messwerte sind vollständig zugänglich und können daher für Auswertungen genutzt werden. Außerdem sind im System bereits eine Vielzahl von Algorithmen z.B. zur Bestimmung der Kapazität und der Alterung aller Harze eingebaut, zu denen man sonst nur mit hohem Aufwand Zugriff hätte. Dadurch und durch die fruchtbare Zusammenarbeit mit der Firma MionTec können wir den Betrieb unserer Anlagen immer weiter optimieren.”
Sarah Teizel
Sarah Teizel, Betriebsassistentin Wasseraufbereitung
”Als Betriebsmeister unserer Schwebebettanlagen sind für mich die deutlichsten Pluspunkte an Mi-Vision die Einsparung der Regeneriermittelmengen und die effizientere Nutzung des Anlagenvolumens. Wir können mehr gereinigtes Wasser zwischen den Regenerationen produzieren und müssen seltener regenerieren. Das bedeutet für uns einen wirtschaftlicheren Anlagenbetrieb.”
Robert Knorsch
Betriebsmeister Wasseraufbereitung
„Wir hatten letztes Jahr ein 2-tägiges Audit unserer Vollentsalzungsanlage durch MionTec. Anstelle eines Audits würde ich dies eher als eine zweitägige private Schulung bezeichnen, die sich auf unsere Anlage konzentrierte. Obwohl unsere Anlage stabil lief und kein übermäßiger Chemikalienverbrauch über den Richtlinien des Lieferanten vorlag, wurden in dem Bericht noch einige bedeutende Verbesserungen aufgezeigt. Vor allem aber wurden die wichtigsten Verbesserungen durch das bessere Systemverständnis ermöglicht, das ich von Dr. Mauer erhielt. Aufgrund der Größe unserer Anlage führte dies zu einem ROI von +- 1 Monat für das Audit, ohne dass Qualität oder Stabilität beeinträchtigt wurden.“
Sam van Nevel
Water-Link
„Die Vulcan Energie Ressourcen GmbH beauftragte die Firma MionTec mit dem Bau der ersten Pilotanlage zur Prozessoptimierung des Zero Carbon Lithium®-Verfahrens.
Für die Planung und Fertigung unserer ersten Pilotanlage wählten wir die Firma MionTec aus Leverkusen, da sie über fundiertes Wissen in den Grundlagen der Ionenaustauscher und Adsorptionsverfahren sowie über jahrzehntelange Erfahrung im Pilotanlagenbau verfügt. Mit Herrn Dr. Dieter Mauer und seinem hilfsbereiten Team konnten wir die Planungsphase der Anlage flexibel gestalten und zum vereinbarten Termin erfolgreich bei MionTec in Betrieb setzen.
Die Infrastruktur des Technikums und die Nutzung des chemischen Labors von MionTec erleichterte die reibungslose Inbetriebnahme der Pilotanlage. Ihre Verfahrenstechnik ist so aufgebaut, dass sie jederzeit und kurzfristig angepasst werden kann. Diese Art der Steuerungstechnik wird die die erfolgreiche Prozessoptimierung des patentierten Vulcan Zero Carbon Lithium®-Verfahrens in den nächsten Monaten gewährleisten.
Wir bedanken uns beim gesamten Team von MionTec und freuen uns auf eine weitere, gute Zusammenarbeit in den nächsten Phasen des Zero Carbon Lithium®- Projekts.“
Horst Kreuter
Geschäftsführer Vulcan Energie Ressourcen GmbH
Lassen Sie uns zeigen, wie Ihre Anlagen wirklich laufen, mit unserem MionTec Anlagenaudit
Mi-Vision
Ja. In den letzten Jahren hat es in einigen Anlagen ca. 40…48 % der Chemikalienmengen eingespart. Dies kann natürlich nicht garantiert werden, da vorab nicht bekannt ist, wie gut Sie Ihre Anlage vorher schon eingestellt haben. Das finden wir jedoch für Sie vorab heraus.
Bisher hat es noch keinen VE-Straßentyp gegeben, der nicht von Mi-Vision steuerbar war. Sprechen Sie uns doch im Zweifel einfach an.
Nein, auf keinen Fall. Die Verbindung zu Ihrer Technik kann im einfachsten Fall über diskrete Normsignalleitungen erfolgen. Mi-Vision. Center benötigt auch keine Anbindung an Ihr Firmennetzwerk. Die diskreten Leitungen können auf Wunsch über eine ModBus-TCP- oder eine Profibus-DP-Kopplung ersetzt werden. Beide Systeme sind Punkt-zu-Punkt-Kopplungen ohne die Möglichkeit, andere Daten zu übertragen als die der definierten Busprotokolle.
Nein, bisher noch nicht. Es gibt Ideen dazu, aber aufgrund der deutlich geringeren Kostenrelevanz gegenüber den VE-Straßen hatte das noch keine Priorität.
Nein, bisher noch nicht. Es gibt Ideen dazu, aber aufgrund der deutlich geringeren Kostenrelevanz gegenüber den VE-Straßen hatte das noch keine Priorität.
Online arbeitende Delta-Leitfähigkeits-Geräte können bei Leitfähigkeiten des Probenwassers unterhalb von 0,1 µS/cm Bestimmungsgrenzen um 2 ppb und bei 0,055 µS/cm auch unter 1 ppb erreichen.
Im Bereich der Leitfähigkeit von 0,2…2 µS/cm steigt die BG jedoch auf Werte von 30…300 ppb. Das ist noch nicht überall bekannt, aber leider mit der Technik mit nur 2 Leitfähigkeitsmessungen aus physikalisch/chemischen Gründen nicht vermeidbar.
Hauptgrund ist die Unbestimmbarkeit des TIC aufgrund des Salzanteils im Probenstrom, der sowohl HCO3– als auch Mineralsäureanionen enthalten kann. Diese sind nicht unterscheidbar.
Da die gemessenen Leitfähigkeiten über wasserchemische Gleichungen direkt umgerechnet werden, brauchen nur die Leitfähigkeitsmesszellen einmalig bei der Auslieferung und eine pH-Messzelle justiert werden, wobei hier sogar eine teilweise Selbstjustierung eingesetzt wird. Typischerweise erreicht man Kontrollintervalle für die pH-Messung um ein Jahr.
Das heißt, dass eine TOC-Messwertjustierung prinzipbedingt gar nicht notwendig ist. Natürlich lässt sich das Gerät trotzdem überprüfen (kalibrieren).
Ja. Die Messwerte werden einerseits in einem Export/Austauschformat (CSV) und zusätzlich noch einmal intern gespeichert. Über den eingebauten Viewer sind die internen Daten der Vergangenheit jederzeit ansehbar, aber nicht änderbar.
Der Versuchsplan wird pro Schritt zeilenweise in einem Logfile gespeichert. Jeder Versuch besteht aus einer oder mehreren Zeilen darin.
Die Messdaten werden ebenso zeilenweise mit Time Stamps in eigenen Messdatendateien je Versuch gespeichert. Dabei werden nummerierte Sample-Ereignisse in einer eigenen Spalte neben diesen Time Stamps mitgeführt, sodass eine Zuordnung der Messdatendateien und der etikettierten Probenflaschen jederzeit möglich ist.
Das gesamte System vereint 4…5 ansonsten selbständige Geräte:
– Datenlogger mit bis zu 16 Analogeingängen, 4 Analogausgängen, 8 Binäreingängen; adaptive Samplerate;
– einen oder mehrere Autosampler mit Synchronisation mit der Messdatenaufzeichnung, 1…4 Messpunkte je Autosampler;
– 1…4 analog ansteuerbare Schlauchpumpen mit der Möglichkeit der Flussregelung und Fluss-Zeitsteuerung;
– Versuchüberwachung mit standüberwachter Wanne, Edukttanks mit Sauglanzen und min-Stand-Abschaltungen, Produkttanks mit Überfüllsicherungen.
– Messdatenprotokollierungssystem mit Integration aller Plandaten, Messwerte und Sampledaten, Druck von Probenflaschenetiketten;
Da der Autosampler von LiquiLab. Center angesteuert wird, können variable Versuchspläne abgearbeitet werden, welche sogar unterschiedliche, aber dokumentierte Probenintervalle beinhalten.
Verschiedene Flaschengrößen können eingesetzt werden. Die Flaschenfüllungen funktionieren vollautomatisch, da die aktuellen Flüsse bekannt sind.
1…4 verschiedene Messstellen können über bis zu 4 Schläuche am Autosampler angeschlossen werden. Standardmäßig sind 40 Stellplätze für 50 ml-Flaschen vorhanden, welche automatisch auf die 1…4 Messstellen verteilt werden.
Zum Schalten der Flüssigkeitsströme werden 3/2-Wege Ventile benutzt, sodass keine Produktmenge verloren geht und Serienschaltungen z.B. mehrerer Säulen/Apparate möglich sind. Rückwärts-Sampling kann für Mehr-Säulen-Aufbauten gewählt werden.
Es gibt eine Standardausstattung mit 4 x LF, 4 x pH, 4 x P, 4 x T. Diese Bestückung kann erweitert oder kundenspezifisch verändert werden. Alle Messzellen sind in Durchlaufzellen eingebaut. Für die verfügbaren Werkstoffe sprechen Sie uns bitte an.
Bis zu 4 Schlauchpumpen können über vorkonfektionierte Schnittstellenkabel angesteuert werden.
Bis zu 8 Grenzstandsonden können eingesteckt und verarbeitet werden.
Die Versuchsstandüberwachung erfolgt über
– eine standüberwachte Wanne mit konduktivem oder Schwimmerschalter. Bei z.B. undichten oder gerissenen Schläuchen erfolgt die Abschaltung des Versuchs und eine Alarmierung.
– Sauglanzen mit Rückschlagklappen und min-Stand-Abschaltungen für die Edukttanks, sodass kein Trockenlaufen möglich ist. Der Versuch kann nach Nachfüllung weitergeführt werden.
– Überfüllsicherungen für Produkttanks, sodass kein Überlaufen möglich ist. Der Versuch kann nach Entleerung weitergeführt werden.
– Sockel für in der Wanne stehende Komponenten gegen eventuelle nasse Füße.
Nein. Es gibt einen Standard, von dem aber kundenspezifisch gegen einen gewissen Aufpreis für die Modifikation der Dokumentation abgewichen werden kann.
Aufgabe:
Zur Bewertung spezieller Scavengerharze bei der PFAS-Entfernung wurde eine Pilotanlage benötigt – mit komplexer Serienverschaltung und Feststoffmanagement.
Lösung:
Vor-Ort-Versuche mit einer flexibel einsetzbaren Mietanlage von MionTec. Die Konfiguration ermöglichte Wirbelbettbetrieb und Feststoffabscheidung zwischen den Stufen.
Ergebnis/Nutzen:
Die Pilotierung lieferte belastbare Daten unter Realbedingungen und half, das spätere Großanlagenkonzept gezielt abzusichern.
Aufgabe:
Für eine Forschungseinrichtung in Norwegen wurde eine hochautomatisierte Laboranlage für Ionenaustauschverfahren benötigt – mit flexibel einstellbaren Prozessbedingungen.
Lösung:
Nach Tests mit einer Mietanlage konstruierte MionTec eine Laboranlage mit drei Säulen im 1-Liter-Maßstab. Möglich sind Gleich- und Gegenstromverfahren in verschiedenen Fahrweisen – inklusive umfassender Messtechnik.
Ergebnis/Nutzen:
Die Anlage ermöglicht automatisierte, reproduzierbare Tests mit hoher Aussagekraft – eine ideale Grundlage für weiterführende Pilotierungen.
Aufgabe:
Eine fermentierte Prozesslösung enthielt organische Salze als Nebenprodukt, die für die weitere Verarbeitung hinderlich waren.
Lösung:
Ein zweistufiges Ionenaustauscherverfahren wurde entwickelt: Zuerst Entfernung der Härtebildner, dann Umwandlung der Salze in organische Säuren.
Ergebnis/Nutzen:
Die gereinigte Brühe kann nun wirtschaftlich weiterprozessiert werden – der Stoffstrom wurde aufgewertet und störende Nebenprodukte gezielt eliminiert.
Aufgabe:
Ein direkter Leistungsvergleich verschiedener Ionenaustauscherharze sollte zeigen, ob alternative Hersteller mit etablierten Marken mithalten können – ohne Qualitätsrisiken.
Lösung:
Die Harze wurden unter identischen Bedingungen in einer realitätsnahen Straßenschaltung getestet und auf verschiedene Leistungsparameter hin analysiert.
Ergebnis/Nutzen:
Die Tests lieferten klare Unterschiede in Leistung und Stabilität. MionTec konnte daraufhin fundierte Empfehlungen für den praktischen Einsatz in VE-Anlagen aussprechen.
Aufgabe:
An acht bestehenden VE-Straßen sollte eine kontinuierliche Optimierung des Regeneriermittelverbrauchs realisiert werden – statt punktueller Nachjustierungen.
Lösung:
MionTec installierte nach und nach das MiVision.SensIQ System in mehreren Generationen. Besondere messtechnische Herausforderungen wurden gelöst und die Software gezielt weiterentwickelt.
Ergebnis/Nutzen:
Die Regeneriermittelmengen konnten zunächst manuell und später halbautomatisch optimiert werden. Ergebnis: Einsparungen von über 45 % bei gleichzeitig konstanter Wasserqualität.
Aufgabe:
Im Kondensatsystem einer Molkerei sollte der Organikgehalt schnell und hochaufgelöst erfasst werden. Die vorhandene Gerätetechnik war zu langsam und zu ungenau, was zu unnötigem Verwurf, Reinigungsaufwand und Kosten führte.
Lösung:
MionTec entwickelte ein eigenes Messverfahren, das herkömmliche Online-Geräte übertraf – sowohl in Messgeschwindigkeit als auch Empfindlichkeit. Fehlmessungen der gängigen Delta-Leitfähigkeits-TOC-Systeme wurden dabei konsequent vermieden.
Ergebnis/Nutzen:
Ein patentangemeldetes, universell einsetzbares TOC-Messgerät entstand. Erste Feldtests laufen bereits beim Kunden – mit einer bis zu 15-fach schnelleren Messung und einer Empfindlichkeit, die mehr als 100-fach besser ist als bisherige Lösungen.
Aufgabe:
Die komplette VE-Wasserproduktion sollte neu geplant werden – über einen Zeitraum von bis zu 10 Jahren, unter beengten baulichen Bedingungen und dem Abriss eines Altgebäudes.
Lösung:
MionTec moderierte einen dreitägigen Workshop mit allen Beteiligten zur Ideenfindung, entwickelte mehrere Lösungsszenarien und überführte diese in ein detailliertes Basic-Engineering-Paket inklusive Stoffbilanzen, Kostenvergleichen und Automatisierungskonzepten.
Ergebnis/Nutzen:
Die Ausarbeitung wird als technischer Anhang für die Ausschreibung verwendet. Das Projekt wurde in enger Abstimmung mit der Projektleitung der SWM umgesetzt – mit einem klaren, tragfähigen Konzept für die nächsten Jahre.
+49 (0) 2171 40190