Bestseller aus der Praxis – entwickelt für reale Anwendungen

Unsere Produkte entstehen dort, wo Verfahren getestet, Anlagen betrieben und Prozesse optimiert werden.
Sie sind das Ergebnis eigener Entwicklungsarbeit: präzise, robust und praxisbewährt.

Unsere Harzanalyse als Lösung

Für unsere Harzanalysen sind wir seit Jahrzehnten branchenweit bekannt. Sie sind eine unserer meist gefragtesten Services – das wundert uns nicht, da sie für unsere Kunden diverse Herausforderungen valide löst.

Miontec Graph

Harz-Verbrauchsoptimierung

Zur aussagekräftigen Ermittlung der Lebensdauer Ihrer Anlage

Anlagen-Problemanalyse

Zum Trouble-Shooting in Ihrer laufenden Anlage

Wareneingangs-kontrolle

Zur unabhängigen chemischen Messung der Charge und zum Vergleich verschiedener Harztypen

Harztypauswahl
Welches Harz hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für meine Anwendung?

Das Harz-Datenblatt zeigt oft Werte, welche in einer Anwendung nicht wesentlich sind. Z.B. ist die Kinetik eines Harztyps nicht benannt, führt aber zu unterschiedlichen Entfernungsraten von Ionen. Noch ausschlaggebender ist die Regenerierbarkeit, die die Betriebskosten dominiert. Hier lohnt sich also ein experimenteller Harzvergleich.

Grundsätzlich erbringen Verbundschaltungen aus schwacher und starker Stufe die besten Regeneriermittelausnutzungen und Chemikalienkosten. Auf der Anionenseite ist der Verbund üblich, aber die Quaternierungsgrade (starkbasische Kapazitätsanteile) der verschiedenen „schwachbasischen“ Typen von unterschiedlichen Herstellern sind recht unterschiedlich. Das schlägt sich in den Chemikalienkosten nieder, kann aber im Harzlabor gemessen werden.      
Das häufige Fehlen der schwachsauren Stufe wirkt hier leider auch viel zu oft kostenerhöhend. Ebenso werden manchmal zu hohe Vernetzungsgrade auf der starksauren Stufe eingesetzt. Auch hier schafft die Harzuntersuchung Klarheit, da wir sogar diese Vernetzungsgrade messen können.

Grundsätzlich erbringen Verbundschaltungen aus schwacher und starker Stufe die besten Regeneriermittelausnutzungen und Chemikalienkosten. Es ist auch fast immer günstiger, sowohl auf der Anionen- als auch auf der Kationenseite diese Verbundschaltung zu wählen. Im Anionenverbund sind die niedrigsten Quaternierungsgrade in der schwachbasischen Stufe grundsätzlich die wirtschaftlichsten. Das konnten wir theoretisch aber auch messtechnisch exakt nachweisen.

Wann ist der Harzwechsel aus wirtschaftlichen Gründen optimal?

Wenn Sie die althergebrachte Fahrweise mit konstanten Regeneriermitteln nutzen, sollten die starksauren Harze (SACs) sowie die doppel- oder schwachbasischen (DBAs, WBAs) nach ca. 10…12 Jahren, die WACs nach >30 Jahren, aber die starkbasischen (SBAs) nach ca. 8 Jahren gewechselt werden. Sonst wird der Betrieb sehr teuer.

Wenn Sie eine variable Regeneriermittelberechnung (z.B. über ein Mi-Vision-System) einsetzen, können Sie recht entspannt die Harze viel länger einsetzen, da sie kaum noch Lebensdauer-abhängige Chemikalienverbräuche mehr haben. Das Lebensdauerende ist erreicht, wenn z.B. der Eigenwasserverbrauch der Straße zu sehr gestiegen ist.

Ja, indem die Regeneriermitteleinstellungen an die variablen Beladekapazitäten angepasst werden. Das geht am besten vollautomatisch durch z.B. ein Mi-Vision-System. Wenn der Regeneriermittelüberschuss durch eine solche verfahrenstechnische Regelung immer konstant gehalten wird, fährt die Anlage immer mit konstant optimalen Kosten und vor allem unabhängig vom Harzalter.

Ich habe neue Harze, aber die Anlage humpelt. Kann die Harzanalyse helfen?

Sie kann und tut es auch oft, aber das kann nicht garantiert werden. Wir erleben auch die Situation, dass ein Kunde Harzmuster als vermutete Übeltäter schickt, aber die Messung der Muster zeigt, dass die Harze in Ordnung sind. Das bedeutet, dass Sie den Fehler dann doch in technischen Komponenten suchen müssen. Aber Sie bekommen immer die Argumentationssicherheit, egal, was heraus kommt.

Crosskontamination bewirkt durch Fouling von Anionenaustauschern mit organischen Polysäuren eine deutliche und steigende Waschverlängerung in der Kreislaufwäsche und zeigt dann meist auch einen Leitfähigkeitsbuckel wenige Minuten nach der Produktionsanfahrt. Weitere Gründe für Crosskontamination sind Kationensplitter in der schwachbasischen Stufe oder sogar komplette KAT-Kugeln darin.

Anionenaustauscher neigen bei stark organikhaltigem Rohwasser zur Aufnahme von organischen Anionen oder Großmolekülen. Bei beiden erfolgt dann eine adsorptive Aufnahme, die durch die Regeneration mit Lauge nur erschwert wieder regeneriert werden kann. Hier sammeln sich also Moleküle immer mehr an und führen zur Blockierung von Harzporen und -oberflächen und – im Falle von organischen Säureanionen – zur Crosskontamination.

Kationenaustauscher zeigen meist nur wenig Foulingeffekte. Anionenaustauscher sindempfindlicher, da viele organische Moleküle auch Anionen sind. Hier zeigen gelförmige SBAs sehr schnell Blockierungen, da die Oberflächen schnell belegt sind. Makroporöse SBAs sind toleranter, da die inneren Oberflächen sehr viel größer sind und der Foulingeffekt deutlich langsamer abläuft. Acrylat-basierte Anionenaustauscher sind besser regenerierbar und nehmen organische Moleküle nicht so fest auf. Sie sind also nicht so Fouling-empfindlich, erbringen aber auch nicht die gleich guten Restwerte für den TOC. Eine Zwickmühle.

Wenn in Ihrer Anlage ein Problem besteht, aber die Harze für gut gemessen und befunden worden sind, besteht z.B. die Möglichkeit, an Ihrer Anlage temporär ein Messgerät anzuschließen, welches nahezu alle messbaren Daten aufnimmt und i.d.R. sehr schnell Rückschlüsse auf das Fehlverhalten der Straße erlaubt (z.B. ein mobiles Mi-Vision-System). Ebenso besteht die Möglichkeit, ein Anlagenaudit durchzuführen, wodurch sehr oft auch Mehrfachfehler erkannt werden können oder auch Kostenoptimierungen oder allgemein technische Verbesserungen ermöglicht werden.

Lohnt sich ein Anlagenumbau meiner Altanlage?

Das ist tatsächlich eine Rechenaufgabe, die i.d.R. gut gelöst werden kann. Viele Maßnahmen führen zu berechenbaren Einsparungen, die dann per Amortisationsrechnung bewertet werden können. Das Ziel jeder Aktivität ist also die Ermittlung von Einspareffekten oder Amortisationszeiten. Am Ende müssen Sie Betriebskosten sparen oder die Anlage sicherer oder zuverlässigerer betreiben können.

Das ist auch eine recht einfache Rechenaufgabe. Das Ergebnis hängt von einigen wenigen spezifischen Kostensätzen in Ihrem Betrieb ab. Wichtig sind hier z.B. die Rohwasser- und die Abwasserkosten. Mit Hilfe dieser Kostensätze lassen sich die verfügbaren Technologien gut vegleichen. Die Investionen unterscheiden sich nicht stark, die Betriebskosten können jedoch sehr deutlich unterschiedlich sein. Eine Überprüfung der Idee vorab lohnt sich also unbedingt.

Wir bieten Geräte und Services für Messaufgaben, die bisher nicht lösbar waren.

Nicht jede Herausforderung lässt sich mit Standardlösungen beantworten.
In vielen Projekten haben wir festgestellt, dass bestimmte Komponenten, Messsysteme oder Aufbauten fehlen – oder nicht so funktionieren, wie sie es im Betrieb müssten.
Aus genau diesen Anforderungen heraus sind unsere Messtechnik-Lösungen entstanden. Sie ergänzen unsere verfahrenstechnische Arbeit dort, wo eigene Lösungen technisch sinnvoller sind als kommerziell bereits erhältliche. Unsere neuen Technologien stehen nun auch Ihnen für diese anspruchsvollen Messaufgaben in Ihren eigenen Anlagen sowohl zur Leihe als auch zum Kauf zur Verfügung.

Unsere patentierten Messgeräte

Anlagentechnik

Mi-Vision – Anlagenprozesse sichtbar machen.

Mi-Vision ist ein visuelles Überwachungssystem für VE-Betriebsanlagen. Es zeigt selbst verborgene Fehler oder Schwächen auf und sehr oft spart es enorme Chemikalienkosten.

 

Verfahrensentwicklung

LiquiLab – modulare Versuchstechnik für Flüssigkeitsprozesse.

LiquiLab überwacht, misst, beprobt und protokolliert flüssigkeitstechnische Versuchsaufbauten im Laborformat.

Analytik

HighResTOC – präzise TOC-Messung für anspruchsvolle Prozesse.

HighResTOC ermöglicht eine hochauflösende Erfassung des organischen Kohlenstoffgehalts in Flüssigkeiten. Wo bisherige Technik aufgrund von störenden Salzgehalten versagt, bietet es eine konkurrenzlose Auflösung.

Unsere GFK-Säulen – langlebig, stabil, anpassbar.

Unsere GFK-Säulen wurden für den dauerhaften Einsatz in Ionenaustausch- und Adsorptionsprozessen entwickelt.
Sie zeichnen sich durch ihre Betriebskosten sparende Ausstattung mit Fenstern, Flanschen, Mannlöchern und ebenen Düsenböden aus. Hohe chemische Beständigkeit, mechanische Stabilität und geringes Gewicht sind selbstverständlich.
Sie erhalten eine maßgeschneiderte Auslegung natürlich inklusive.

Die Säulen sind sowohl für Pilotanwendungen als auch für den industriellen Einsatz geeignet und lassen sich projektspezifisch anpassen.

"Unsere Mi-Vision Produktlinie erobert gerade die Welt."

Dieter Mauer

General manager, R&D, Engineering

Erfahrungswerte unserer Kunden

”Mit dem Mi-Vision-System haben wir ein viel besseres Verständnis der VE-Anlage erhalten, und die Anlage wurde in Bezug auf die Regeneration des Scavengers, den Durchsatz und den Chemikalienverbrauch optimiert, was zu einer erheblichen Kosteneinsparung geführt hat. Außerdem haben wir Erkenntnisse über den Zustand der Harze in der Anlage gewonnen, die uns bei der zukünftigen Planung des Austauschs der Harze helfen.”

Monika Nielsen

Leitende Kraftwerkschemikerin – Ørsted

”Mi-Vision ist für mich ein perfektes Tool, um immer wieder neue spannende Erkenntnisse zu unseren Schwebebettanlagen zu gewinnen. Die hochaufgelösten Messwerte sind vollständig zugänglich und können daher für Auswertungen genutzt werden. Außerdem sind im System bereits eine Vielzahl von Algorithmen z.B. zur Bestimmung der Kapazität und der Alterung aller Harze eingebaut, zu denen man sonst nur mit hohem Aufwand Zugriff hätte. Dadurch und durch die fruchtbare Zusammenarbeit mit der Firma MionTec können wir den Betrieb unserer Anlagen immer weiter optimieren.”

Sarah Teizel

Sarah Teizel, Betriebsassistentin Wasseraufbereitung

”Als Betriebsmeister unserer Schwebebettanlagen sind für mich die deutlichsten Pluspunkte an Mi-Vision die Einsparung der Regeneriermittelmengen und die effizientere Nutzung des Anlagenvolumens. Wir können mehr gereinigtes Wasser zwischen den Regenerationen produzieren und müssen seltener regenerieren. Das bedeutet für uns einen wirtschaftlicheren Anlagenbetrieb.”

Robert Knorsch

Betriebsmeister Wasseraufbereitung

„Wir hatten letztes Jahr ein 2-tägiges Audit unserer Vollentsalzungsanlage durch MionTec. Anstelle eines Audits würde ich dies eher als eine zweitägige private Schulung bezeichnen, die sich auf unsere Anlage konzentrierte. Obwohl unsere Anlage stabil lief und kein übermäßiger Chemikalienverbrauch über den Richtlinien des Lieferanten vorlag, wurden in dem Bericht noch einige bedeutende Verbesserungen aufgezeigt. Vor allem aber wurden die wichtigsten Verbesserungen durch das bessere Systemverständnis ermöglicht, das ich von Dr. Mauer erhielt. Aufgrund der Größe unserer Anlage führte dies zu einem ROI von +- 1 Monat für das Audit, ohne dass Qualität oder Stabilität beeinträchtigt wurden.“

Sam van Nevel

Water-Link

„Die Vulcan Energie Ressourcen GmbH beauftragte die Firma MionTec mit dem Bau der ersten Pilotanlage zur Prozessoptimierung des Zero Carbon Lithium®-Verfahrens.

Für die Planung und Fertigung unserer ersten Pilotanlage wählten wir die Firma MionTec aus Leverkusen, da sie über fundiertes Wissen in den Grundlagen der Ionenaustauscher und Adsorptionsverfahren sowie über jahrzehntelange Erfahrung im Pilotanlagenbau verfügt. Mit Herrn Dr. Dieter Mauer und seinem hilfsbereiten Team konnten wir die Planungsphase der Anlage flexibel gestalten und zum vereinbarten Termin erfolgreich bei MionTec in Betrieb setzen.

Die Infrastruktur des Technikums und die Nutzung des chemischen Labors von MionTec erleichterte die reibungslose Inbetriebnahme der Pilotanlage. Ihre Verfahrenstechnik ist so aufgebaut, dass sie jederzeit und kurzfristig angepasst werden kann. Diese Art der Steuerungstechnik wird die die erfolgreiche Prozessoptimierung des patentierten Vulcan Zero Carbon Lithium®-Verfahrens in den nächsten Monaten gewährleisten.

Wir bedanken uns beim gesamten Team von MionTec und freuen uns auf eine weitere, gute Zusammenarbeit in den nächsten Phasen des Zero Carbon Lithium®- Projekts.“

Horst Kreuter

Geschäftsführer Vulcan Energie Ressourcen GmbH 

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FAQ

Mi-Vision

Warum Mi-Vision?
Kann Mi-Vision Geld sparen?

Ja. In den letzten Jahren hat es in einigen Anlagen ca. 40…48 % der Chemikalienmengen eingespart. Dies kann natürlich nicht garantiert werden, da vorab nicht bekannt ist, wie gut Sie Ihre Anlage vorher schon eingestellt haben. Das finden wir jedoch für Sie vorab heraus.

Die analytische Sektion von Mi-Vision enthält eine SiO2-Durchbruchserkennung und eine Leitfähigkeits-Durchbruchserkennung. Es spielt also keine Rolle, wie alt Ihre Harzfüllungen sind, oder wie Ihre Anlage ausgelegt ist. Beide möglichen Durchbrüche (Kat-seitig oder AN-seitig) werden präzise signalisiert. Da viele Straßen über SiO2 durchbrechen und nicht über die Leitfähigkeit, ist diese doppelte Erkennung so wichtig, damit keine Kieselsäure auf der Turbine oder im VE-Netz landet.
Wenn Sie noch kein Silikometer besitzen, brauchen Sie erst einmal keins. Die Mi-Vision SiO2-Durchbruchserkennung ist aber keine quantitative Messung des SiO2-Schlupfes, sondern eine zeitlich sehr präzise mit handelsüblichen Silikometern korrelierende Erkennung der Überschreitung von z.B. 50 ppb SiO2. Wenn Sie bereits ein Silikometer nutzen, ergibt sich eine vorteilhafte diversitäre Redundanz (Abschaltung über zwei verschiedene Messprinzipien), die der Wichtigkeit des SiO2-Durchbruchs Rechnung trägt. Schalten Sie Ihr altes Gerät also nicht ab, wenn Sie diese Redundanz nutzen möchten.
Ja. Hier gilt sogar, dass die im System eingebaute Mi-Vision TOC-Messtechnik mit Bestimmungsgrenzen von ca. 5 ppb (@S/N-Verhältnis >3) sehr viel präziser misst als handelsübliche Delta-Leitfähigkeits-Messgeräte, die bei VE-Anlagen mit Ablauf-Leitfähigkeiten von 0,2…2 µS/cm nur Bestimmungsgrenzen von ca. 30…300 ppb TOC erreichen können (und das bei typischen realen Messwerten nach SBA von 10…50 ppb!).
Wie viele Komponenten brauche ich?
Für jede Straße ist ein Mi-Vision.Cabinet mit den Messstellen notwendig. Die Mi-Vision.TOC-Messtechnik ist auf Wunsch im Mi-Vision.Cabinet mit enthalten. Bis zu 8 Straßen können in einem Mi-Vision.Center, einem Computer, welcher die SW und die Bildschirmdarstellung enthält, zusammengefasst werden.

Bisher hat es noch keinen VE-Straßentyp gegeben, der nicht von Mi-Vision steuerbar war. Sprechen Sie uns doch im Zweifel einfach an.

Ja. Wir haben schon Systeme installiert, die nur mit kundenseitigen Messtellen über Bus gekoppelt auskamen. Mi-Vision.SiO2 oder Mi-Vision.TOC benötigen allerding in jedem Fall ein Mi-Vision.Cabinet mit den nötigen Messgeräten.

Nein, auf keinen Fall. Die Verbindung zu Ihrer Technik kann im einfachsten Fall über diskrete Normsignalleitungen erfolgen. Mi-Vision. Center benötigt auch keine Anbindung an Ihr Firmennetzwerk. Die diskreten Leitungen können auf Wunsch über eine ModBus-TCP- oder eine Profibus-DP-Kopplung ersetzt werden. Beide Systeme sind Punkt-zu-Punkt-Kopplungen ohne die Möglichkeit, andere Daten zu übertragen als die der definierten Busprotokolle.

Ich habe mehrere Straßen. Ist Mi-Vision dafür geeignet?
Ja, sogar sehr gut. Bis zu 8 Straßen können in einem Mi-Vision.Center zusammengefasst werden. Selbst unabhängig voneinander laufende KAT- und AN-Seiten können als eigenständige „Straßen“ asynchron behandelt werden.
Ja, haben wir auch schon gemacht. Ein System aus KAT-KAT-(Entgaser)-AN-AN lässt sich problemlos mit zwei Mi-Vision.Cabinet und einem Mi-Vision.Center ausrüsten. Unter speziellen Bedingungen reicht sogar ein Mi-Vision.Cabinet Schrank. Sprechen Sie uns gerne an.
Ja. Uneingeschränkt. Dann wird die pH0-Messtelle im Mi-Vision.Cabinet zugefügt, die bei normalem Rohwasser mit 6…pH…8 nicht notwendig ist. Mi-Vision erkennt dann sogar die optimalen Entcarbonisierungs-pH-Werte für Ihre individuelle Anlage.

Nein, bisher noch nicht. Es gibt Ideen dazu, aber aufgrund der deutlich geringeren Kostenrelevanz gegenüber den VE-Straßen hatte das noch keine Priorität.

Nein, bisher noch nicht. Es gibt Ideen dazu, aber aufgrund der deutlich geringeren Kostenrelevanz gegenüber den VE-Straßen hatte das noch keine Priorität.

Ja. Mi-Vision überwacht Ihre nicht automatisierte Anlage genauso wie eine mit PLS. Einzig die Darstellung für Sie und Ihre Bediener sollte dann überlegt werden. Hier bietet sich Mi-Vision.Center mit dem Standort in der Messwarte an. Ebenso liefert Mi-Vision ja Abschaltsignale, deren Darstellung und Behandlung dann abgesprochen werden sollte.
HighResTOC
Warum HighResTOC?
Wo haben Delta-Leitfähigkeits-Geräte ihr Problem?

Online arbeitende Delta-Leitfähigkeits-Geräte können bei Leitfähigkeiten des Probenwassers unterhalb von 0,1 µS/cm Bestimmungsgrenzen um 2 ppb und bei 0,055 µS/cm auch unter 1 ppb erreichen.
Im Bereich der Leitfähigkeit von 0,2…2 µS/cm steigt die BG jedoch auf Werte von 30…300 ppb. Das ist noch nicht überall bekannt, aber leider mit der Technik mit nur 2 Leitfähigkeitsmessungen aus physikalisch/chemischen Gründen nicht vermeidbar.
Hauptgrund ist die Unbestimmbarkeit des TIC aufgrund des Salzanteils im Probenstrom, der sowohl HCO3– als auch Mineralsäureanionen enthalten kann. Diese sind nicht unterscheidbar.

Im Bereich der Leitfähigkeit im Probenwasser von 0,2…2 µS/cm liegt die Bestimmungsgrenze von herkömmlichen Delta-Leitfähigkeits-Geräten bei Werten zwischen 30…300 ppb. Die Undefiniertheit des Messergebnis kann auch bis in den Bereich vieler Hundert ppb steigen, wenn die Leitfähigkeit noch etwas höher liegt. Das HighResTOC Gerät erreicht dagegen bis zu Leitfähigkeiten von 2 µS/cm hinauf oder etwas mehr eine BG um 2 ppb.
Die Physik lässt sich nicht überlisten. Um eine bessere Eindeutigkeit der Gehalte im Probenstrom zu erreichen, besitzt das HighResTOC Gerät 4…5 Messstellen statt 2 und zusätzlich 1…2 Ionenaustauschersäulen im Nebenstrom. Damit ist die Probe bzgl. TOC, TIC, TC, TDS und einige Größen mehr charakterisierbar und selbst mit störenden Salzgehalten ist der TOC mit einer BG um 2 ppb bestimmbar.
Was ist der Unterschied zwischen HighResTOC.EasyLine und HighResTOC.FlexLine?
Nach VE-Straßen oder im NH3-konditionierten Kondensat liegt ein alkalischer Probenstrom vor. Für diese Aufgabenstellungen ist das HighResTOC.EasyLine Gerät vorgesehen. Wenn keine einschränkenden Bedingungen vorliegen (z.B. bei RO-Permeat oder neutralen Kondensaten) kommt die HighResTOC.FlexLine Variante zum Einsatz.
Um eine bessere Eindeutigkeit der Gehalte im Probenstrom zu erreichen, besitzt das HighResTOC Gerät 4…5 Messstellen und 1…2 Ionenaustauschersäulen im Nebenstrom, je nach Geräteausführung.

Da die gemessenen Leitfähigkeiten über wasserchemische Gleichungen direkt umgerechnet werden, brauchen nur die Leitfähigkeitsmesszellen einmalig bei der Auslieferung und eine pH-Messzelle justiert werden, wobei hier sogar eine teilweise Selbstjustierung eingesetzt wird. Typischerweise erreicht man Kontrollintervalle für die pH-Messung um ein Jahr.

Das heißt, dass eine TOC-Messwertjustierung prinzipbedingt gar nicht notwendig ist. Natürlich lässt sich das Gerät trotzdem überprüfen (kalibrieren).

Ja. Es ist ein Kalibrierprogramm eingebaut, welches über Standardlösungen (Benzochinon, Saccharose) einen Funktionsnachweis und einen Genauigkeitsnachweis (Linearität, Abweichung, LOQ) erbringt. Dieser Vorgang wird gespeichert und dokumentiert. Es ist unbedingt zu beachten, dass bei herkömmlichen Geräten nicht mit VE-Wasser, sondern mit der Probenmatrix aufgestockt mit Standardlösung kalibriert wird. Wenn sich die Leitfähigkeit von Kalibrierlösung und Probenstrom messbar unterscheiden, ist die Kalibration für diese Anwendung wertlos. Dieses Problem tritt beim HighResTOC Gerät nicht auf.

Ja. Die Messwerte werden einerseits in einem Export/Austauschformat (CSV) und zusätzlich noch einmal intern gespeichert. Über den eingebauten Viewer sind die internen Daten der Vergangenheit jederzeit ansehbar, aber nicht änderbar.

Kann HighResTOC ein Gerät mit Ofen ersetzen?
Wenn die Leitfähigkeit des Probenstroms < 5 µS/cm beträgt, ist das HighResTOC Gerät sogar deutlich besser, da die Ofen-Geräte Bestimmungsgrenzen um 100…500 ppb erreichen, während das HighResTOC Gerät eine BG von ca. 2 ppb erreicht. Deutlich oberhalb von 10 µS/cm steigt die BG des HighResTOC Gerätes und dann wird irgendwann das Ofen-Gerät doch besser. Im Trinkwasser- oder Abwasserbereich können Leitfähigkeits-basierte Geräte grundsätzlich nicht mehr ausreichend funktionieren. Hier liegt die Domäne der Ofen-Geräte.
Wenn die Leitfähigkeit des Probenstroms < 0,07 µS/cm beträgt, hat das HighResTOC Gerät keine bessere Bestimmungsgrenze als herkömmliche Delta-Leitfähigkeits-Geräte. Oberhalb von 0,2 µS/cm steigt die BG der Delta-Leitfähigkeits-Geräte aber stark an und das HighResTOC Gerät wird dann deutlich besser. Im Leitfähigkeitsbereich von 0,3…10 µS/cm ist es somit den herkömmlichen Geräten klar vorzuziehen. Oberhalb von 10 µS/cm liegen noch keine genauen Angaben für die erreichbare BG vor; sie wird aber jedenfalls deutlich besser als bei herkömmlichen Delta-Leitfähigkeits-Geräten liegen.
Ja. Jede Messstelle erhält ein Messgehäuse mit den wasserführenden Komponenten. Bis zu 8 Messstellen können von einem zentralen HighResTOC.Center Anzeigesystem verwaltet und angezeigt werden. Die Verbindung der Komponenten erfolgt über Ethernet-Leitungen per ModBus-TCP über max. 90 m Distanz oder über LWL über noch längere Entfernungen.
LiquiLab
Warum eine zentralisierte Versuchsüberwachung?
Welche Aufgaben löst LiquiLab?
Das System besitzt nahtlos integrierbare Komponenten für die – Messdatenerfassung und -darstellung – Pumpenregelung und -überwachung – Versuchsstandüberwachung – Probennahme, synchronisiert mit der Versuchsplanung – Versuchsplanung, Datenarchivierung, Versuchsdokumentation

Der Versuchsplan wird pro Schritt zeilenweise in einem Logfile gespeichert. Jeder Versuch besteht aus einer oder mehreren Zeilen darin.
Die Messdaten werden ebenso zeilenweise mit Time Stamps in eigenen Messdatendateien je Versuch gespeichert. Dabei werden nummerierte Sample-Ereignisse in einer eigenen Spalte neben diesen Time Stamps mitgeführt, sodass eine Zuordnung der Messdatendateien und der etikettierten Probenflaschen jederzeit möglich ist.

Aus welchen Komponenten besteht LiquiLab?

Das gesamte System vereint 4…5 ansonsten selbständige Geräte:

– Datenlogger mit bis zu 16 Analogeingängen, 4 Analogausgängen, 8 Binäreingängen; adaptive Samplerate;
– einen oder mehrere Autosampler mit Synchronisation mit der Messdatenaufzeichnung, 1…4 Messpunkte je Autosampler;
– 1…4 analog ansteuerbare Schlauchpumpen mit der Möglichkeit der Flussregelung und Fluss-Zeitsteuerung;
– Versuchüberwachung mit standüberwachter Wanne, Edukttanks mit Sauglanzen und min-Stand-Abschaltungen, Produkttanks mit Überfüllsicherungen.
– Messdatenprotokollierungssystem mit Integration aller Plandaten, Messwerte und Sampledaten, Druck von Probenflaschenetiketten;

Da der Autosampler von LiquiLab. Center angesteuert wird, können variable Versuchspläne abgearbeitet werden, welche sogar unterschiedliche, aber dokumentierte Probenintervalle beinhalten.
Verschiedene Flaschengrößen können eingesetzt werden. Die Flaschenfüllungen funktionieren vollautomatisch, da die aktuellen Flüsse bekannt sind.
1…4 verschiedene Messstellen können über bis zu 4 Schläuche am Autosampler angeschlossen werden. Standardmäßig sind 40 Stellplätze für 50 ml-Flaschen vorhanden, welche automatisch auf die 1…4 Messstellen verteilt werden.
Zum Schalten der Flüssigkeitsströme werden 3/2-Wege Ventile benutzt, sodass keine Produktmenge verloren geht und Serienschaltungen z.B. mehrerer Säulen/Apparate möglich sind. Rückwärts-Sampling kann für Mehr-Säulen-Aufbauten gewählt werden.

Es gibt eine Standardausstattung mit 4 x LF, 4 x pH, 4 x P, 4 x T. Diese Bestückung kann erweitert oder kundenspezifisch verändert werden. Alle Messzellen sind in Durchlaufzellen eingebaut. Für die verfügbaren Werkstoffe sprechen Sie uns bitte an.

Bis zu 4 Schlauchpumpen können über vorkonfektionierte Schnittstellenkabel angesteuert werden.

Bis zu 8 Grenzstandsonden können eingesteckt und verarbeitet werden.

Der LiquiLab.Router besitzt einen WLAN-Accesspoint, so dass mobile Geräte einfach angebunden werden können und innerhalb der WLAN-Reichweite bewegt werden können. Die Handheld-Geräte zeigen die gleiche Darstellung wie das LiquiLab.Center. Beschränkung auf nur Beobachten oder allgemeine Bedienfreigabe sind möglich.
Der LiquiLab.Router besitzt einen Mobilfunk-Accesspoint, so dass entfernte Geräte einfach über VNC angebunden werden können. Dies ist weltweit möglich. Die Remote-Geräte (WIN, LINUX, MAC) zeigen die gleiche Darstellung wie das LiquiLab.Center. Eine Beschränkung auf nur Beobachten oder allgemeine Bedienfreigabe ist möglich. Es wird RealVNC und dessen Benutzerabsicherung genutzt.

Die Versuchsstandüberwachung erfolgt über

– eine standüberwachte Wanne mit konduktivem oder Schwimmerschalter. Bei z.B. undichten oder gerissenen Schläuchen erfolgt die Abschaltung des Versuchs und eine Alarmierung.
– Sauglanzen mit Rückschlagklappen und min-Stand-Abschaltungen für die Edukttanks, sodass kein Trockenlaufen möglich ist. Der Versuch kann nach Nachfüllung weitergeführt werden.

– Überfüllsicherungen für Produkttanks, sodass kein Überlaufen möglich ist. Der Versuch kann nach Entleerung weitergeführt werden.
– Sockel für in der Wanne stehende Komponenten gegen eventuelle nasse Füße.

Nein. Es gibt einen Standard, von dem aber kundenspezifisch gegen einen gewissen Aufpreis für die Modifikation der Dokumentation abgewichen werden kann.

Für die Messdatenerfassung stehen fertige druckfeste Durchlaufzellen mit Messzellen und konfektionierten Kabeln für den LiquiLab.Datalogger zur Verfügung. Für die Schlauchverbindungen sind PE-Schlauch und ein umfangreiches Programm von ¼“ oder 3/8“ Steckverbindern aus PP erhältlich. Die Sauglanzen mit fertig konfektioniertem Stecker sind ebenso wie die aufsteckbaren Überfüllsicherungen mit fertigen Kabeln in verschiedenen Materialien erhältlich. Alle Verbrauchsmaterialen, wie Probenflaschen in 3 verschiedenen Größen für den LiquiLab.Autosampler, Pumpenschläuche passend für die LiquiLab.Pump sind bei uns erhältlich.
Ist das HighResTOC Gerät im LiquiLab anschließbar?
Ja. Im schnellsten Fall über eine 4…20 mA-Leitung. Andernfalls über die Anbindung an den LiquiLab.Router über ModBus-TCP.
Ja. Sie müssen einen diskreten 4…20 mA-Signalausgang besitzen. Einseitig konfektionierte Kabel für den Anschluss sind erhältlich. Auf Anfrage können wir auch eine ModBus-TCP-Übertragung über den LiquiLab.Router ermöglichen. Hier ist natürlich i.d.R. eine gewisse Anpassarbeit notwendig.
Der LiquiLab.Datalogger besitzt Anschlüsse für: Fremde analoge 4…20 mA-Messgeräte, LiquiLab Leitfähigkeitsmesszellen mit Temperaturanzeige, LiquiLab pH-Zellen, LiquiLab Druckmesszellen, LiquiLab Flussmessungen, Binäre Grenzstandsonden für die LiquiLab.Safe Wanne oder die Edukt-/Produkttanks Analoge Stellausgänge für die LiquiLab.Pump, alternativ 4…20 mA-Ausgänge für fremde Pumpen.
Der zentrale Computer mit der LiquiLab-SW besitzt einen ModBus-TCP-Anschluss (Client oder Server konfigurierbar), über den Echtzeitdaten an beliebige ModBus-TCP-Partner (z.B. LIMS-Systeme) übertragen werden können. Über Gateways können auch andere Busprotokolle (Profibus z.B.) genutzt werden. Über WLAN ist eine Anbindung an das Firmennetz und an die LiquiLab.Mobile Handheld-Geräte möglich und über Mobilfunk eine Anbindung für weltweit verteilte (per Passwort gesicherte) LiquiLab.Remote Stationen. Sollte Ihr Protokoll nicht dabei sein, sprechen Sie uns gerne an.