MionTec arbeitet an der Schnittstelle zwischen wissenschaftlicher Forschung und industrieller Anwendung. Das Ziel einer Entwicklung ist immer eine laufende Großanlage, nicht nur die Erkenntnis, wie es gehen könnte.
Wir nehmen komplexe Herausforderungen an und entwickeln Verfahren, die unter echten Bedingungen bestehen. Dabei nutzen wir die Erkenntnisse aus geförderten Forschungsprojekten und verbinden sie mit jahrelanger Erfahrung aus der Praxis.
Jedes Projekt folgt einem klaren Prinzip: Verstehen, entwickeln, testen, verbessern. Wir geben uns nicht mit theoretischen Lösungen zufrieden. Ein Verfahren ist erst dann erfolgreich, wenn es zuverlässig funktioniert und wirtschaftlich sinnvoll ist.
Unsere Kooperationen mit Hochschulen und Forschungsinstituten bringen wissenschaftliche Tiefe. Wir ergänzen diese durch praktisches Wissen aus realen Projekten. So entstehen Lösungen, die beide Welten verbinden und tatsächlich funktionieren.
Die Ergebnisse dieser Arbeit fließen direkt in unsere Eigenprodukte und Dienstleistungen ein.
Förderung
Wir arbeiten in nationalen und europäischen Förderprojekten, in denen neue Verfahren und Technologien entwickelt werden.
Die Ergebnisse fließen direkt in unsere Entwicklungsarbeit und industrielle Anwendungen ein.
Publikationen
Unsere Forschungsergebnisse veröffentlichen wir unter gegebenen Umständen in Fachzeitschriften und Beiträgen. Vertrauen und Geheimhaltung der Daten unserer Kunden sind jedoch stets unser Credo.
Kooperationen
Hochschulen und Institute bringen wissenschaftliche Tiefe ein.
Wir ergänzen diese durch Erfahrung aus realen Projekten.
So entstehen Lösungen, die beides verbinden.




Kontinuität
Wir investieren kontinuierlich in Entwicklung unserer Pilotanlagentechnik, Versuch und Wissen.
Das ist die Grundlage dafür, dass unsere Verfahren auch langfristig zuverlässig funktionieren.
Ob Forschungsprojekt, Pilotanwendung oder industrielle Fragestellung –
wir bringen Entwicklungserfahrung und Praxiswissen zusammen.
Aufgabe:
Zur Bewertung spezieller Scavengerharze bei der PFAS-Entfernung wurde eine Pilotanlage benötigt – mit komplexer Serienverschaltung und Feststoffmanagement.
Lösung:
Vor-Ort-Versuche mit einer flexibel einsetzbaren Mietanlage von MionTec. Die Konfiguration ermöglichte Wirbelbettbetrieb und Feststoffabscheidung zwischen den Stufen.
Ergebnis/Nutzen:
Die Pilotierung lieferte belastbare Daten unter Realbedingungen und half, das spätere Großanlagenkonzept gezielt abzusichern.
Aufgabe:
Für eine Forschungseinrichtung in Norwegen wurde eine hochautomatisierte Laboranlage für Ionenaustauschverfahren benötigt – mit flexibel einstellbaren Prozessbedingungen.
Lösung:
Nach Tests mit einer Mietanlage konstruierte MionTec eine Laboranlage mit drei Säulen im 1-Liter-Maßstab. Möglich sind Gleich- und Gegenstromverfahren in verschiedenen Fahrweisen – inklusive umfassender Messtechnik.
Ergebnis/Nutzen:
Die Anlage ermöglicht automatisierte, reproduzierbare Tests mit hoher Aussagekraft – eine ideale Grundlage für weiterführende Pilotierungen.
Aufgabe:
Eine fermentierte Prozesslösung enthielt organische Salze als Nebenprodukt, die für die weitere Verarbeitung hinderlich waren.
Lösung:
Ein zweistufiges Ionenaustauscherverfahren wurde entwickelt: Zuerst Entfernung der Härtebildner, dann Umwandlung der Salze in organische Säuren.
Ergebnis/Nutzen:
Die gereinigte Brühe kann nun wirtschaftlich weiterprozessiert werden – der Stoffstrom wurde aufgewertet und störende Nebenprodukte gezielt eliminiert.
Aufgabe:
Ein direkter Leistungsvergleich verschiedener Ionenaustauscherharze sollte zeigen, ob alternative Hersteller mit etablierten Marken mithalten können – ohne Qualitätsrisiken.
Lösung:
Die Harze wurden unter identischen Bedingungen in einer realitätsnahen Straßenschaltung getestet und auf verschiedene Leistungsparameter hin analysiert.
Ergebnis/Nutzen:
Die Tests lieferten klare Unterschiede in Leistung und Stabilität. MionTec konnte daraufhin fundierte Empfehlungen für den praktischen Einsatz in VE-Anlagen aussprechen.
Aufgabe:
An acht bestehenden VE-Straßen sollte eine kontinuierliche Optimierung des Regeneriermittelverbrauchs realisiert werden – statt punktueller Nachjustierungen.
Lösung:
MionTec installierte nach und nach das MiVision.SensIQ System in mehreren Generationen. Besondere messtechnische Herausforderungen wurden gelöst und die Software gezielt weiterentwickelt.
Ergebnis/Nutzen:
Die Regeneriermittelmengen konnten zunächst manuell und später halbautomatisch optimiert werden. Ergebnis: Einsparungen von über 45 % bei gleichzeitig konstanter Wasserqualität.
Aufgabe:
Im Kondensatsystem einer Molkerei sollte der Organikgehalt schnell und hochaufgelöst erfasst werden. Die vorhandene Gerätetechnik war zu langsam und zu ungenau, was zu unnötigem Verwurf, Reinigungsaufwand und Kosten führte.
Lösung:
MionTec entwickelte ein eigenes Messverfahren, das herkömmliche Online-Geräte übertraf – sowohl in Messgeschwindigkeit als auch Empfindlichkeit. Fehlmessungen der gängigen Delta-Leitfähigkeits-TOC-Systeme wurden dabei konsequent vermieden.
Ergebnis/Nutzen:
Ein patentangemeldetes, universell einsetzbares TOC-Messgerät entstand. Erste Feldtests laufen bereits beim Kunden – mit einer bis zu 15-fach schnelleren Messung und einer Empfindlichkeit, die mehr als 100-fach besser ist als bisherige Lösungen.
Aufgabe:
Die komplette VE-Wasserproduktion sollte neu geplant werden – über einen Zeitraum von bis zu 10 Jahren, unter beengten baulichen Bedingungen und dem Abriss eines Altgebäudes.
Lösung:
MionTec moderierte einen dreitägigen Workshop mit allen Beteiligten zur Ideenfindung, entwickelte mehrere Lösungsszenarien und überführte diese in ein detailliertes Basic-Engineering-Paket inklusive Stoffbilanzen, Kostenvergleichen und Automatisierungskonzepten.
Ergebnis/Nutzen:
Die Ausarbeitung wird als technischer Anhang für die Ausschreibung verwendet. Das Projekt wurde in enger Abstimmung mit der Projektleitung der SWM umgesetzt – mit einem klaren, tragfähigen Konzept für die nächsten Jahre.
+49 (0) 2171 40190